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Die Blackforestjam war
ein überregionales Tanz-Event, das von 1996 bis 2005
regelmäßig Ende Mai,
Anfang Juni im Internat Birklehof in Hinterzarten im Schwarzwald
stattfand.
Für 2,3 oder 4 Tage kamen Contacttanzende aus der ganzen Welt
zusammen,
um miteinander zu tanzen und diese Tanzform zu erforschen, sich in
informellen Gesprächen, organisierten Labs und Diskussionen
auszutauschen und einfach neue und alte Gesichter (wieder) zu sehen.
Alles drehte und bewegte sich um den Mittelpunkt dieser Jam, eine ca.
15m
x 25m große Turnhalle mit ausreichend Platz zum Tanzen für
120 ContacterInnen. Hier gab es die Möglichkeit, sich den ganzen
Tag innerhalb der Form Contact Improvisation tänzerisch zu
begegnen.
Zusätzlich stand eine weitere kleine Halle für
Körperarbeit tagsüber, sowie als
Übernachtungsmöglichkeit zur Verfügung.
Die Jam wurde teilweise von MusikerInnen begleitet.
Kinder waren immer willkommen, und oft in großer Zahl dabei. Die
Betreuung regelten ihre Eltern vor Ort.
Die Verpflegung war vegetarisch und ausgewählt "tanzfreundlich".
Ein riesiges, einladendes Gelände mit grünen Hügeln, zum
Teil Kuhweiden, einem Beachvolleyballfeld, einem Rasenplatz, einer
Feuerstelle und einem kleinen Bach standen uns zur Verfügung. Es
gab dort auch die Möglichkeit im Zelt zu übernachten.
Das Birklehofgelände liegt inmitten des Hochschwarzwaldes.
Was
ist Contact Improvisation?
...eine
Tanzform, die über einen Berührungspunkt, das Geben und
Nehmen von Gewicht, sowie das Wahrnehmen und Antworten auf
physikalische Kräfte und Bewegungsimpulse funktioniert. Jede(r)
ist gleichberechtigt und selbstverantwortlich. Die Form selbst ist sehr
offen, man kann sich am Boden ... oder in der Luft bewegen.
Was
ist eine Contactjam?
...ein
offenes Treffen, um diese Improvisationstanzform zu praktizieren.
Das
Konzept der Blackforestjam
Durch die
Erfahrungen über all die Jahre hatte sich aus unseren
Wünschen mehr und mehr ein Konzept
herauskristallisiert:
Während des Zusammentreffens wollten wir eine offene und
sichere Umgebung kreieren, um miteinander zu tanzen und die Form immer
wieder neu zu erforschen. Folgendes war uns wichtig:
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-
alle ContacterInnen wurden gebeten, wenn möglich, die ganze Zeit
teilzunehmen
- in
der Haupthalle lag der Fokus auf der Tanzform Contact Improvisation
- wir
haben Strukturen angeboten wie „warm up", „warm down", „round robin"
..., um
in der Gruppe leichter in Kontakt sowie in den Tanz zu finden. Zudem
gab es auch immer genügend Raum und Zeit für den
individuellen,
tänzerischen Austausch
- Teilnehmende
sollten Grundkenntnissen in dieser Tanzform mibringen
- wir
wollten eine Hand voll Qualitäten generieren, die uns im Tanz
sowie
im Alltag begleiteten: Achtsamkeit, Verantwortlichkeit,
Experimentierfreude, Verbindlichkeit und Großzügigkeit.
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Ines Heckmann
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